Mobilität der Zukunft: Vollautomatisches Fahren ohne Unfälle

Assistenzsysteme für das Auto sind heute in den meisten Wagen eine Selbstverständlichkeit. Aber völlig autarke Fahrzeuge wie etwa der fiktive Robotersportwagen K.I.T.T. aus der amerikanischen Fernsehserie "Knight Rider" muten immer noch visionär an. Ein Blick in die Entwicklungsabteilungen innovativer Autohersteller wie BMW zeigt jedoch, dass die schöne neue automatische Fahrzeugwelt viel näher ist, als es mancher für möglich hält.



Die "Freude am Fahren" will sich kein Autofahrer nehmen lassen und so ist es nicht verwunderlich das neue Assistenzsysteme immer mit einer gehörigen Portion Skepsis betrachtet werden. Die Einführung von sensorgestützten Einparkhilfen wurde anfangs nur belächelt. Heute verfügen bereits Kleinwagen über die nützlichen Hilfen. Auch EPS stieß zunächst bei sportlichen Fahrern auf Ablehnung, gehört aber heute zur Serienausstattung in fast allen Fahrzeugen. Gründe für die Nutzung elektronischer Hilfen gibt es viele, besonders bedeutsam ist jedoch die Tatsache, dass rund 90 Prozent der Unfälle nicht auf technisches Versagen, sondern auf menschliche Unzulänglichkeiten zurückzuführen sind. Spurassistenten, Abstandswarner und automatische Bremshilfen, die schon heute in BMW Fahrzeugen verfügbar sind, gleichen derartige Schwächen in gewissem Umfang aus. Die moderne Technik kann aber noch viel mehr. In den dünn besiedelten Gebieten des amerikanischen Westens testet BMW bereits Prototypen, die sich ganz ohne die Unterstützung eines menschlichen Piloten sicher im Verkehr bewegen können. Der BMW i3, ein Elektroauto, das bereits Ende 2013 für die Käufer zur Verfügung stehen soll, kann sich selbstständig im Stau bis zu einer Geschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde fortbewegen. Oberhalb dieser Schwelle ist aber auch für den i3 der Eingriff der menschlichen Hand vorgesehen. 



BMW Mobilität der ZukunftTechnisch wäre dieser Wagen aus dem Hause BMW durchaus in der Lage, seine Passagiere auch bei höheren Geschwindigkeiten ans Ziel zu bringen. Die technische Innovation wird jedoch in der Praxis von der unklaren Rechtslage ausgebremst. Nach der immer noch geltenden "Wiener Konvention" aus dem Jahre 1968 muss ein Fahrzeug zu jeder Zeit von einem Fahrzeugführer beherrscht werden. Somit ist nach heutiger Rechtslage die Schuldfrage schwierig zu beantworten, wenn ein automatisches Fahrzeug in einen Unfall verwickelt wird. Ob in solchen Fällen der Hersteller der Assistenzsysteme oder der nur mitfahrende Fahrzeugführer zur Verantwortung gezogen werden kann, ist unter Juristen keineswegs geklärt. 



Das Ziel der Konstrukteure liegt allerdings eindeutig darin, die Unfallzahlen, die auf menschliches Versagen zurückgehen, signifikant zu reduzieren. Im Idealfall steht die Utopie des unfallfreien Fahrens, wenn alle Automobile mit automatischen Fahrsystemen ausgestattet sind. Bis dahin ist es nach Einschätzung des BMW-Entwicklers Werner Huber aber noch ein gehöriges Stück Weg. Ob ein vollständig autarkes Fahrzeug im Stile von K.I.T.T. aus "Knight Rider" wirklich im Sinne begeisterter Autofahrer ist, ist zudem fraglich. Für spezielle Situationen, etwa die Kolonnenfahrt oder die Fortbewegung im Stau, gibt es jedoch sicher eine große Nachfrage.



Die Fahrzeuge von BMW warten bereits jetzt mit vielen nützlichen automatisierten Systemen auf, die das Fahren noch angenehmer machen und dem Fahrer helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. 

Im der Faba Autowelt in Mönchengladbach können Sie sich von der Leistungsfähigkeit dieser modernen Systeme überzeugen. 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Team der Faba Autowelt


Quelle: Handelsblatt

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